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Straffere Personalplanung dank Registrierkassen
Der Einsatz des Personals lässt sich mit Hilfe von Berichten aus den Registrierkassen wesentlich effektiver planen. Vor allem bei Stundenweiser Bezahlung in der Gastronomie kommt es gelegentlich vor, dass das Personal sich noch im Betrieb aufhält, um weitere Stunden zu hamstern. Das macht heute für jeden Arbeitnehmer im Portemonnaie sehr viel aus. Da möchte niemand auf die letzte Stunde verzichten. Das gleiche gilt allerdings auch für den Inhaber. Mehrstunden bedeuten auch höhere Personalkosten. Mit Hilfe von Registrierkassen kann er diese reduzieren. Früher war es so, dass ein Gastronom sich im Fall von voll ausgereizten Schichten auf die Aussagen des Personals, es wäre doch so viel zu tun gewesen, dass es mit Sicherheit nicht möglich war, dass jemand früher hätte gehen können, verlassen müssen. Oder er hätte sich die Mühe machen müssen, spät abends noch zum Betrieb zu fahren, um selbst eine überflüssige Kraft nach Hause zu schicken. Mittlerweile sind aber die meisten gastronomischen Betriebe mit einer modernen Registrierkasse oder sogar Registrierkassen Systemen ausgestattet. Diese Registrierkassen sind in der Lage, Berichte zu übermitteln, die den Wirt in Echtzeit darüber informieren, wie sich der Umsatz in den einzelnen Stunden entwickelt. Diese Berichte kann er aktuell per Datenfernübertragung abrufen. Wenn er sieht, dass der Umsatz sehr stark ist, kann er dann noch eine zusätzliche Kraft einteilen. Wenn aber aus dem Bericht hervorgeht, dass nur noch wenig Umsatz in der Stunde läuft, kann er direkt anrufen und veranlassen, dass einer vom Servicepersonal nach Hause geht. Eine weitere Möglichkeit, die die Daten aus den Registrierkassen bieten ist, dass monatliche Statistiken erstellt werden können. Diese Statistiken belegen, auch über einen längeren Zeitraum betrachtet, wie sich an gewissen Tagen der Umsatz gestaltet hat. In welchen Stunden der meiste Umsatz gemacht wird und in welchem Bereich des Betriebes, mit welchen Produkten. So ist der Inhaber in der Lage, schon vorab, bei der Erstellung des Personalplanes für die Woche, zu sehen, wann brauche ich wo wie viele Mitarbeiter. Denn für den Gast ist nichts ärgerlicher, als wenn er zu lange auf die Bedienung warten muss. Es ist also auch wichtig, neben der Reduzierung der Personalkosten, auf die Gewährleistung eines optimalen Services zu achten. Denn eingesparte Personalkosten durch die Registrierkassen bei gleichzeitig sinkendem Umsatz, weil die Gäste nicht mehr zufrieden sind, machen auch wenig Sinn. Es sollte also ein gutes Mittelmaß gefunden werden. Der Wirt kann aber, wenn er genau weiß, in der letzten Stunde war, laut Registrierkasse, nur noch wenig Umsatz, fragen, warum die üblichen, zusätzlichen Putzarbeiten, die für ruhige Schichten angesetzt waren, nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Denn wenn das Personal meint, es müsste sich noch ein Stündchen herausholen, könnte das ja wenigstens erledigt werden. Da die Rechtfertigung dafür aber lautet, es war doch soviel los, wird natürlich auch nicht geputzt. Das würde ja dann auffallen. Registrierkassen sorgen in diesem Fall für größere Transparenz. Wenn das Personal weiß, der Chef ruft die Daten aus der Registrierkasse regelmäßig ab, wird es in ruhigen Zeiten den Putzlappen schwingen, oder sich auf andere Art nützlich machen. So kann das Registrierkassen System dafür sorgen, dass jeder, ob Chef oder Personal, seinen Mehrwert erhält.
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