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der Einzehandel rutscht in die Krise?

Im wage ich nicht so genau zu sagen, inwieweit die Konjunkturkrise tatsächlich zuschlägt. Offensichtlich gehen die Leute nach wie vor regelmäßig einkaufen, achten aber wohl auf die Preise. Soll heißen: wenn es nicht sein muss wird kein neuer Fernseher gekauft, bei der Bekleidung wird darauf geachtet, dass die Qualität zwar stimmt, aber das tut sie im Zweifelsfall auch beim Textildiscounter. Von der Menge her wird wohl nach wie vor gleich viel gekauft, aber eben zu günstigeren Preisen. Dass da die Umsätze auch im rückläufig sind, versteht sich von selbst. Ob aber der bisher hochpreisige Einkauf oder nun die Preiswerteren Waren: gezahlt wurde und wird alles an der des jeweiligen Geschäfts. Und dass in verschiedenen Läden auch verschiedene Kassen zu finden sind, ist auch nichts Neues. Im Prinzip ist es auch nebensächlich für uns Kunden, ob wir an einer Registrierkasse oder an einer POS-Kasse unseren Einkauf bezahlen. Wichtig ist, dass der Kunde auf Wunsch einen Beleg bekommt. Nun will der Handel aber endlich Perspektiven schaffen, um selbst zu überleben und auch Arbeitsplätze erhalten zu können. Nicht nur Existenzgründer haben da tolle Ideen, um der Krise widerstehen zu können. Im Besonderen die alteingesessenen Händler stellen sich bei wachsenden Leerständen von Ladenräumen die Frage, wie der in einigen Jahren aussehen wird. Langfristige Überlegungen wie die Standortwahl sind da nicht unwichtig. Kann auch das eigene Sortiment gegen Discounter bestehen, und welche Rolle spielt demnächst der Internethandel? Patentrezepte, die für alle Händler die Rettung sein können, gibt es nicht. Aber es sind Trends erkennbar, an denen jeder abschätzen kann, ob das jeweilige Konzept auch langfristig tragbar ist. Grundsätzlich sollte erst einmal eine ernüchternde Feststellung der Rahmenbedingungen ansteht, so kann genau die aber für den Fortbestand eines Ladens sorgen. Die Einstellung „wir hassen teuer“ ist inzwischen überall angekommen, immer weniger Kunden sind bereit, vielleicht auch nicht in der Lage, für beste Qualität einen gerechten Preis zu zahlen. Aber nach wie vor wird alles an bezahlt. Die im Kiosk und im Lottoladen wird es noch genauso eine ganze Weile geben wie es schon ziemlich lange die verschiedenen gibt. Und ebenso wie der Tante-Emma-Laden ein Comeback zu erleben scheint, wo alles mit aufgerechnet wird, wird auch der Discounter seine Marktposition behaupten und nicht nur seine Umsätze über die Kassensoftware des Kassensystems abrechnet. Die Arbeitszeiterfassung kann ebenso über ein getätigt werden wie auch die Überwachung der Warenbewegungen. Da die Verkäufe ohnehin als Warenausgang verbucht werden, können natürlich auch Wareneingänge, z.B. mit mobilen Scannern erfasst und in der Kassensoftware hinterlegt werden. Die jeweiligen Gegenrechnungen bilden dann den jeweils aktuellen Warenbestand. Dass aber kleinere Geschäfte, insbesondere ohne Filialbetrieb, mehr als ausreichend mit einfachen ausgestattet sind, ist klar. Daher müssen hier auch keine genutzt werden, weil sie dann schlicht unterfordert wären und eine klassische Fehlinvestition darstellen würden.

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