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Archiv für die Kategorie „Handel“

Einzelhandel in Russland

Die Besonderheit des Einzelhandels in Russland besteht darin, dass in den großen Städten ein ständiger Konkurrenzkampf zwischen den größten Marktspielern herrscht, während die regionale Märkte außer Acht gelassen werden. Da die multinationale auf den lokalen Märkten Russlands nur eine geringe Präsenz hat, ist für die nationale Handelsnetze die Möglichkeit zur Entwicklung gegeben.

In den letzten Jahren haben sich sowohl die Anforderungen der Käufer als auch die Umsätze in Russland verändert. Laut den Daten des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung (Minekonomrazwitija) wird in den kommenden 3 Jahren realer Nettolohn der Bevölkerung um 7,9-10% jährlich wachsen. Dieses Wachstum kann die Nachfrage im um 20-30% jährlich steigern lassen. Die Experten des russischen Ministeriums für Statistik (Rosstat) schätzen den Umsatz des Einzelhandels im November 2007 auf 1,013 Billionen Rubel ein, was um 27,1% höher als ein Jahr zuvor ist.

Die Anforderungen des Käufers haben sich dementsprechend auch verändert. Man fordert bessere Qualität der Konsumwaren.

Bis Heute hat der russische keine einheitliche Verkaufs- und Produktionsstrategie entwickelt und diese nicht an Anforderungen des Käufers angepasst, denn die gefragte Qualität der Konsumwaren bietet der nationale nur bedingt. Doch vor wenigen Jahren haben die multinationale Handelsnetze wie IKEA, Wal-Mart, OBI und andere dieses Potential entdeckt und versuchen mit der etablierten Qualität auch auf den regionalen Märkten Russlands Fuß zu fassen.

 

Quelle: /www.nbs-research.com

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Der Einzelhandel kehrt in die Innenstädte zurück

Ein vielfältiger und zeitgemäßer ist ein wesentlicher Faktor in der Stadtentwicklung, denn er trägt nicht nur zum Wachstum der Städte und Gemeinden bei, sondern ist auch entscheidend für die Lebensqualität der Wohnbevölkerung. Im Laufe der Zeit hat sich eine Rückbesinnung von der Suburbanisierung hin zur Reurbanisierung entwickelt. Die Folge daraus ist ein wachsender Leerstand in vielen Nebenlagen und Stadtteilzentren. Diese Entwicklung stellt die deutschen Städte und den damit zusammenhängenden vor neue Herausforderungen. Die steigende Nachfrage von Einzelhandelsinvestoren und der damit zusammenhängende Wettbewerb der Standorte, die Stärkung der Innenstädte und die Vielfalt im sind zentrale Punkte der Städtebaupolitik. Daneben ist auch die gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft und Eigentümern für die Innenstädte und Stadtteilzentren notwendig.

Entwicklungen im

Der ist ein Segment, das sich permanent dem gesellschaftlichen Wandel und den sich damit verändernden Konsumgewohnheiten anpassen muss. Obwohl der seit Beginn der 90er mit stagnierenden bzw. teilweise auch heute noch sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat, ist ein starker Flächenzuwachs im zu verzeichnen. Dies führt zu einer sinkenden Flächenproduktivität. Viele Newcomer, neue Verkaufskonzepte und klassische Filialisten drängen in den Markt und suchen nach geeigneten Standorten. Der ist ein hart umkämpfter Markt, in dem eine eindeutige Positionierung, ein klares Konzept und der richtige Standort wesentliche Erfolgsfaktoren darstellen. Bei der Bewertung der Standortentscheidung sind unter anderem die Kennziffern Kaufkraft und Zentralität entscheidende Kriterien. Es besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen sog. Citydichte (Verkaufsflächenausstattung der Innenstadt je Einwohner) und Zentralität. Ebenfalls besteht eine Korrelation zwischen der Entwicklung zusätzlicher Verkaufsflächen und der Einzelhandelszentralität. Der Markt zeichnet sich durch eine starke Polarisierung hinsichtlich Flächennachfrage und Standorten aus. Die Dynamik der Expansion vieler national und international erfolgreicher Einzelhandelsketten ist nach wie vor ungebrochen. Trotz Flächenüberhang - durch eine sich permanent ändernde Beurteilung der Lagequalität neuer Standorte - besteht die höchste Nachfrage nach Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen seit der Wiedervereinigung. Hingegen geht die Nachfrage insbesondere in Randlagen und in kleineren Standorten dramatisch zurück. Der Wettbewerb um erstklassige Flächen in 1A-Lagen ist intensiv, und die Mietpreise in den 1A-Lagen sind bundesweit fast flächendeckend in den Groß- und Mittelstädten gestiegen. Verstärkt wird dieser Wettbewerb durch den ungebrochenen Trend der Shopping Center-Entwicklungen in den Innenstädten. Diese Entwicklungen haben - ähnlich wie Fachmärkte auf der sogenannten „Grünen Wiese” - den Vorteil einer hohen Agglomerationsdichte an Einzelhändlern und der Verfügbarkeit von geeigneten Flächengrößen und Zuschnitten. Die Händler erkennen die zunehmende Bedeutung der Immobilienwirtschaft für das Geschäft und die Expansion. Trotz Verkaufsflächenüberangebot, meist in den Randlagen, fehlen insbesondere wettbewerbsfähige Flächen im gewachsenen Bestand und in Stadtteil-/Quartierslagen deutscher Städte, die dem zeitgemäßen Flächenbedarf im gerecht werden. Die Bereitstellung von geeigneten wettbewerbsfähigen Flächen für den stellt die Immobilienwirtschaft wie auch die Städtebaupolitik vor neue Aufgaben. Ein permanenter Wechsel an Trends, Mietern und Konzepten im hat zur Folge, dass die Zyklen für eine Modernisierung immer kürzer werden. Deshalb ist die flexible Gestaltung von Immobilien, um sich mit geringem Aufwand an die Anforderungen eines neuen Mieters oder Konzeptes anzupassen, eine Zukunftsaufgabe für die Stärkung der Innenstädte und Stadtteillagen. Auch die vielerorts fehlende moderne Architektur, die das Einkaufen zum Shopping-Erlebnis macht, stellt eine große Herausforderung dar.

Herausforderung annehmen

Die steigende Komplexität und der permanente Wertewandel stellen die Akteure von Einzelhandels- und gemischt genutzten Immobilien vor neue, kreative und nachhaltige Aufgaben. Dabei sollten unter anderem folgende Fragen berücksichtigt werden:

  • Welche Anforderungen stellen Einzelhändler an die Immobilie?
  • Welche technischen Lösungen sind für die Einzelhandelsimmobilie notwendig?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind einzuhalten?
  • Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Perspektiven

Die Dynamik im Einzelhandelsimmobilien-Investmentmarkt wird auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben. Vor allem die Nachfrage ausländischer Investoren nach geeigneten Anlageobjekten wird dafür sorgen, dass die Nachfrage in absehbarer Zeit nicht sinken wird. Herausforderung ist auch die mittlerweile steigende Nachfrage nach auslaufenden Flächen der 1A-Lagen, welche sich durchaus durch die Ansiedlung entsprechender Mieter zu echten 1A-Lagen entwickeln können. Die Weiterentwicklung und Stärkung der Innenstädte sowie Stadtteil- und Quartierslagen sind wichtige Zielsetzungen für Immobilieneigentümer und Politik. Der gesellschaftliche Wandel und der Wettbewerb im fordern geänderte Formate mit Bedarf nach größeren zusammenhängenden Flächen. Dabei geht es nicht nur um Neubauprojekte, sondern vor allem auch um die Anpassung von Bestandsimmobilien. Qualität, Lage und Struktur einer Einzelhandelsimmobilie werden zunehmend wichtiger.

Erfahrungen austauschen, Ziele definieren, Erfolge generieren

Der Arbeitskreis dient als konstruktive Plattform für alle beteiligten Gruppen aus dem . Es werden aktuelle Entwicklungen, Perspektiven und Herausforderungen auf dem Einzelhandelsimmobilienmarkt beleuchtet, Handlungsempfehlungen dargestellt und politische Anforderungen definiert. Durch Informations- und Erfahrungsaustausch sollen Kompetenznetzwerke gebildet werden, von denen alle Beteiligten profitieren können. Die bundesweiten Sitzungen finden mindestens dreimal im Jahr statt. Zu den Sitzungen werden fachkundige Interessierte eingeladen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen und Handlungsvorschläge unterbreiten. Ziel dieses Arbeitskreises ist es, durch gemeinsames Expertenwissen die Fähigkeiten der Unternehmen auf dem Gebiet der Einzelhandelsimmobilien zu verbessern und strategische Konzepte zu entwickeln, die den gewachsenen Anforderungen an die Einzelhandelsimmobilie gerecht werden.

Quelle: http://www.bfw-bund.de

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Kassensystem im Babyfachhandel

Der hat sich in vielen Bereichen auf Familien eingestellt und das ist auch über die tägliche Umsatzabrechnung mit einem modernen Kassensystem erkennbar. Im Fachhandel für Säuglings- und Babyausstattung sowie im Spielwarenhandel sind Fachgeschäfte zu finden, die sich auf die Bekleidung und sonstige Ausstattung für Babys und Kinder bis ins Jungendlichen-Alter spezialisiert haben. Hier sind Bekleidung, Spielwaren, Gesellschaftsspiele und andere Artikel zu finden, die speziell für die Zielgruppe Kinder und Familien entwickelt wurden. Da sind zum Beispiel Babyausstatter in einem großen Unternehmen organisiert, die sämtliche Notwendigkeiten für Babys und Kleinkinder anbieten, von den Windeln über den Kinderwagen bis hin zu Kleidung für Säuglinge und Kleinkinder. Und all diese Waren werden über ein gemeinsam genutztes in einer Waren- und Preisliste in der Kassensoftware gelistet, bei Wareneingang entsprechend im gebucht, und beim Verkauf in der Kassensoftware entsprechend als Warenausgang gegengebucht. So ist im ein immer aktueller Warensollbestand gelistet, der mit dem tatsächlichen Warenbestand übereinstimmen müsste. Diese Option moderner unterstützt regelmäßige Inventurarbeiten, wodurch eventuelle Defizite in der Warenhaltung sogar zeitlich eingegrenzt werden können. Dabei haben Kinder bis zum Kindergartenalter ein recht hohes Investitionspotential. Zahllose Windeln sind zu kaufen, und auch die Säuglingsnahrung, die gefüttert wird bis Kinder am Tisch mitessen können, verschlingt eine Menge Geld. Dies wird natürlich ebenso über ein abgerechnet, und zwar nicht nur im Fachgeschäft. Schließlich bieten auch andere Einzelhandelsunternehmen wie Discounter und Supermärkte Säuglingsnahrung und Windeln an, genauso wie Cremes und Waschlotionen, die eben auch hier über das jeweils genutzte und dessen leistungsfähige Kassensoftware abgerechnet werden. Da ein Supermarkt ebenso wie ein Discounter zu den Vollversorgern zählt, werden hier über das natürlich auch alle anderen verkauften Artikel berechnet. Die Zuordnung zu den unterschiedlichen Warengruppen erfolgt automatisch über die Kassensoftware, die alle Daten zu den Waren zur Verfügung stellt, damit jeder Verkauf ordentlich abgerechnet wird.

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