Archiv für die Kategorie „Einzelhandel“
Einzelhandel in den USA
Vor dem Weihnachtsgeschäft suchen sie in den Bilanzen und Einschätzungen von Warenhausketten wie Wal-Mart und Macy’s nach neuen Lebenszeichen der in der Krise so unangenehm sparsamen Amerikaner. “Den besten Einblick in den Verbraucher bieten die Firmen, die ihnen etwas verkaufen”, sagt Peter Boockvar von Miller Tabak & Co. “Die Leute wissen zwar, dass sich die Weltwirtschaft definitiv verbessert.” Aber die Lage bei den US-Verbrauchern bleibe weiter angespannt.
Deshalb dürften Discount-Geschäfte wie der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart und sein Konkurrent Kohls besser abschneiden als die teureren Läden Macy’s und JC Penney’s. Wal-Mart und Kohls legen beide am Donnerstag ihre Quartalsgewinne vor, die nach Einschätzung der Experten etwas besser ausfallen dürften als ein Jahr zuvor. Macy’s dürfte dagegen seinen Verlust im dritten Quartal noch ausgeweitet haben, während JC Penney’s wohl auf einen Gewinneinbruch zusteuert. JC Penney’s legt am Mittwoch, Macy’s am Freitag Zahlen vor.
Gespannt blickt die Wall Street auch auf drei Anleihe-Auktionen, mit der die US-Regierung 81 Mrd. Dollar ihrer Schulden refinanzieren will. Diese Rekordsumme erinnert nicht nur schmerzhaft an die Kosten für die Konjunkturbelebung, sondern birgt auch ein Risiko: Zuletzt war die Nachfrage bei solchen Auktionen zwar stark, doch jedes Anzeichen für schwindendes Interesse könnte die Märkte unter Druck setzen. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte unlängst das Ende ihres Kaufprogramms signalisiert, womit ein wichtiger Interessent wegfallen dürfte.
Nachdem die Fed zuletzt auch Einblick in ihre künftige Zinspolitik gegeben hat, rückt nun ihre Konjunktureinschätzung in den Fokus: Auf eine Rede von Fed-Gouverneur Daniel Tarullo am Montag folgen in der Woche noch Auftritte von fünf Präsidenten der Regional-Notenbanken, die sich alle mit Fragen zum Ausblick für die US-Wirtschaft konfrontiert sehen dürften.
Nur wenige Konjunkturzahlen stehen im Kalender, doch Freitag, den 13., dürften sich die Anleger rot angestrichen haben: Dann geben die USA nicht nur ihr Außenhandelsdefizit vom September bekannt, sondern auch die Import- und Exportpreise für Oktober. Hinzu kommt von Reuters und der University of Michigan eine erste Einschätzung des Verbrauchervertrauens im November
Quelle: handelsblatt.de
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Modefarben Herbst / Winter 2009 2010
Bereits 21 Monate vorher präsentierte TFL die neuen ‘Color Trends & Fashion Inspirations’ in seinem Katalog für den Herbst und Winter 2009 2010. Der Katalog wurde zusamengestellt mit den beiden bekannten Designern Carmen Rimoldi und Sergio Belloni und soll die Kunden von TFL schon frühzeitig inspirieren. In dieser Ausgabe vertreten die Designer die Auffassung, dass Trends nur wirkliche Trends werden, wenn sie auch zum Stil werden. Sie glauben daran, dass Musik am besten die neue Mischung von Kontrasten und Stilen repräsentiert und haben folgerichtig die drei Kategorien der Farben bestimmten Musikstilen zugeordnet. Diese drei Kategorien heissen (von links nach rechts) Chic, Classic und Casual.

Trendfarben Herbst / Winter 2009 2010
Schaut man in die genauen Bezeichnungen der Farbskalen, so finden sich bei Chic z.B. Who, Genesis, Kiss oder Police, bei Classic dreht es sich um Sinatra, Basie, Choplin oder Miller und bei Casual finden sich u.a. Enigma, Scooter, Fluydo oder Krisma. Die Chic Töne sind demnach auch inspiriert durch Digital Prints und Hologramme, die Classic Varianten werden charakterisiert durch verwaschene Farbeffekte und die Casual Farben reflektieren den Stil einer technologischen, fast schon synthetischen, Welt. Und so bekommt die Modewelt was sie für 2009 und 2010 braucht. Neue Farben und neue Stories. Was will man mehr? Mehr dazu und gefunden bei FashionTrendsetter und jetzt das brandneue MacBook Air von Apple gewinnen!
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Online Schuhe Shopping bei “I´m walking” ist Klasse
[Trigami-Anzeige]
I´m walking ist einer der best besuchten Online Shops und Schuhe Versand für modische Schuhe.
Das kommt nicht von ungefähr, denn das was mich als Frau am meisten anspricht wird von dem Online Shop I´m walking geboten: eine tolle Auswahl aus über 5000 Schuhen aus mehr als 120 verschiedenen Marken.
Da habe ich meine Lieblinge schnell entdeckt. Das schrecklich Schöne daran war: ich habe so viele verschiedene Lieblinge entdeckt, dass ich mich nur sehr schwer entscheiden konnte. Der Einkauf viel somit etwas größer aus. Wie das ging, verrate ich hier mal sehr gerne, denn ich bin nicht besonders geübt im Umgang mit Internet Seiten.
Der Online Shop von I´m walking

Online Shop I'm walking
Genau deshalb finde ich die Homepage mit Online Shop von I´m walking ja so klasse. Sie ist super übersichtlich, ich habe gleich auf einen Blick oder besser „Klick“ meine ersten Schuhe (es sind Stiefel!) gefunden und konnte sie ganz einfach von allen Seiten betrachten und beäugen. Schade, dass es noch kein „Fühl“ Internet gibt, dann wär´s ganz perfekt. Wenn ich wollte, könnte ich zudem auch noch 4 mal im Jahr einen Katalog nach Hause gesendet bekommen, den gebe ich dann meiner Freundin, die ist noch ein wenig hinten dran mit dem Internet.
700.000 Kunden können nicht irren

Tolle Stifel Designs
Die Zahlen sind aktuell sehr beeindruckend. 700.000 Kunden, aktuell ein Angebotssortiment von 5.000 Paar Schuhe von über 120 namhaften Herstellern dürfte wohl kaum einen Wunsch offen lassen. Die einfache Navigation und die Bedienbarkeit hebt sich wohltuend von Mitanbietern ab. Ab der 44 KW erhält der Online Shop I’m walking ein neues “Kleid”, sprich, das Design wird noch einmal verbessert, also unbedingt vorbei schauen!
Was auch einzigartig ist, man bekommt neben einem Ratenkauf auch die Schuhe auf Rechnung mit einer 120 tägigen Zahlpause angeboten. Somit läßt sich doch das eine oder andere weitere Paar Schuhe mitbestellen, ohne die sonst üblichen Gewissensbisse gegenüber dem eigenen Bankkonto. Auch dem Ehemann läßt sich der Einkauf besser erklären, weil er vermutlich noch immer nicht begriffen hat, wie wichtig Schuhe für die Frau sind. Zu seiner Beruhigung kann man ihm ja ein schönes neues Paar mitbestellen.
Auf jeden Fall bin ich dann in diesem Online Schuhe Shop natürlich –ganz Frau- in einen „Wühlrausch“ gekommen und habe mich durch die neuesten Trends geschaufelt. Dabei immer den gerade aktualisierten Kleiderschrank fest im Hinterkopf, ist ja klar. Ach, es war herrlich. Besonders die Stiefel haben mein Herz höher schlagen lassen und ich konnte „Beute machen“. Das hat einen Grund. Ich bin nicht gerade klein gewachsen und daher ist mein Wadenumfang für normal geschnittene Stiefel leider etwas zu kräftig.
Das ist beim „normalen“ Straßenshoppen eine recht frustrierende Angelegenheit, wenn meine zierliche Freundin in alle möglichen trendigen Stiefel schlüpft und für mich gerade mal mit Glück 1 oder 2 Exemplare zur Auswahl stehen – falls sie nicht in Gr. 41 schon wieder mal vergriffen sind (tragen nämlich auch kleine Frauen).
Die große Auswahl macht es

Wer günstige Markenartikel sucht, ist hier richtig!
wie man´s nimmt es war einfach schön und ein sehr gutes Gefühl so einfach und übersichtlich noch zusätzliche interessante Auswahl aus anderen Stiefeln im Online Shop mit angeboten zu bekommen. Welch ein luxuriöses Gefühl! Ich konnte gleich sehen, ob die Größe vorrätig ist oder wann sie wieder hereinkommt. Viel einfacher als samstags im überfüllten Ladenlokal, wo ich mich entweder selbst bedienen muss und mich dann mit meinen kauflustigen Mitstreiterinnen um eine leicht überforderte und schon strapazierte Verkäuferin balgen muss, die die unzähligen Paare aus den Katakomben heran schleift und leider oft (nach gefühlten 50 Minuten) mit der niederschmetternden Botschaft zurückkehrt: die sind leider in Ihrer Größe nicht mehr da… Na ja, ich kann mir vorstellen, dass es vielen von Euch schon ähnlich gegangen ist. Eine weitere Angewohnheit von mir ist es, möglichst viel auf einmal zu erledigen.
Frauen multi tasking eben. So liegt es doch nahe, auch gleich mal für die Kinder mit zu schauen und auch der Ehemann sollte nicht zu kurz kommen. I´m walking bietet natürlich auch sehr schöne Kinderschuhe und Herrenschuhe an. Auch meine Sportschuhe habe ich gefunden.
Der komfortable Online Katalog, fast wie im richtigen Leben
Der Hit, Auf dem Portal von I’m walking gibt es einen tollen Online Katalog, so wie wir es schon immer gewöhnt waren. Man kann richtig darin blättern. Auch das dürfte so manchem Internetmuffel entgegen kommen. Einfach in der Bedienung, übersichtlich gestaltet und charmant aufgemacht.
Blättert einfach einmal durch denKatalog, es macht richtig Spass! Kataloge Online Blättern

So sieht es aus, wenn man im Online Katalog blättert. Einfach, übersichtlich und optisch ansprechend.
Schuhe auf Ratenkauf und eine Gutschrift

Der 10 Euro Gutschein für Erstkunden
Nike Air Max war in meiner Größe lieferbar, juchuhh. So und nun kommt mein kleines Sorgenkind daher, nämlich die Geldbörse. Die hatte nun schon unter dem Kleiderschrank auffüllen ein wenig gelitten. Auch hier habe ich ein tolles Angebot als Neukunde von I´m walking gerne angenommen. Jeder Neukunde bekommt nämlich beim Erstkauf eine 10,00 € Gutschrift. Über die 40 Euro Mindestwert war ich ja klar hinaus. Und zusätzlich hatte ich die Möglichkeit Ratenkauf oder eine Zahlpause von 120 Tagen zu wählen. Nun, ich gehe nicht so verschwenderisch mit meinem Geld um und ich führe auch kein „Leben auf pump“.
Aber einige dieser Schuhe waren unerläßlich nötig, o.k. auch ein – zwei Spaßteile waren dabei, ist doch schön. Weihnachten und Geburtstag rückt näher. Da bekomme ich und die Kinder immer Geldgutscheine von den Großeltern. Die nehme ich dann und kann damit die Schuhe im Januar ganz bequem bezahlen und wir kommen schon jetzt mit warmen Füßen und gut gekleidet durch den Herbst und Winter.
Übergrößen für Damen

Übergrößen im schicken Look
Was auch immer problematisch ist, wenn Frauen auf Übergrößen angewiesen sind. Auch hier ist Hilfe in Sicht. Der Online Shop I’m walking hat für Damen ein großes Sortiment an Übergrößen im Angebot
Unser Fazit
Online Schuhe Shopping bei I´m walking ist aus meiner Sicht wirklich klasse und ich habe noch eine schöööne Tasche gesehen, die mir vielleicht doch noch unter den Christbaum gelegt wird. – Habe schon mal eine vorsichtige Andeutung bei meinem Liebsten fallen lassen, also Daumen drücken und viel Spaß beim Schuhe online shoppen für Euch.
Unser Tipp
Meldet Euch an und nimmt den 10 Euro Gutschein mit! Zudem würden wir emfehlen, mit dem aktuellen Newsletter immer auf dem Laufenden zu bleiben, meldet Euch hier an!
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Street Ware und Skateboarding – mehr als 30 Jahre Titus in Münster
Titus Dittmann, der Namensgeber des erfolgreichen Skateboard Labels aus Münster, war vom ersten Moment, als er 1977 live einen Skateboarder am Münsteraner Aasee-Hügel sah, begeistert von diesem Sport. Damals, mit knapp 30 Jahren und als Sportstudent mit Hang zu verschiedenen Individualsportarten, sah er noch nicht die geschäftlichen Möglichkeiten, sondern setzte seine Begeisterung für diese Trendsportart als Pädagoge für seine Arbeit mit den Jugendlichen ein.

Titus Münster
Da seine Schüler Material benötigten, handelte er zuerst in den Münsteraner Sportgeschäften Rabatte für sie aus, da dort aber nur noch der Restbestand aus dem Boom der 70er Jahre zu haben war, flog er in den Sommerferien in die USA, um dort direkt bei den Firmen einzukaufen. So knüpfte er die ersten Kontakte für seinen späteren Großhandel und wurde Anfang der 80er der erste europäische Skateboardimporteur. Zunächst lagerte und verkaufte er seine Produkte in seiner Wohnung, später aus dem Keller seines Wohnhauses, woraus sich auch das Logo entwickelte.

Monster Mastership
Am Anfang waren es Decks und Schuhe der bekannten amerikanischen Marken, wie Powell und Vans, später entwickelte Titus ein eigenes Brand und eigene Produkte, gründete ein eigenes Skate-Team, organisierte die ersten Monster Masterships, zu denen auch bekannte Pros aus den USA und der ganzen Welt anreisten. Die geschäftliche Entwicklung vollzog sich parallel dazu. Aus den Titus Shops in Münster sind mittlerweile unzählige Shops über ganz Deutschland verteilt geworden. Anfangs, ohne Computer und Kassensysteme, war die Leitung mehrerer Filialen in unterschiedlichen Städten ein großer Aufwand und schwer zu überschauen. Ein weiterer, wichtiger Geschäftsträger ist auch der Versandhandel, der sich aus gelegentlichen, telefonischen Bestellungen weiter entfernt wohnender Kunden entwickelt hat, die nicht so oft nach Münster kommen konnten, um sich dort mit den benötigten Decks und Schuhen zu versorgen. Denn Skateboards sind großen Belastungen ausgesetzt und verschleißen und brechen von Zeit zu Zeit. Das gleiche gilt für Schuhe, die beim Skaten von dem rauen Griptape regelrecht an den Seiten aufgeschliffen werden und regelmäßig erneuert werden müssen. Damit besteht ein ständiger Bedarf an Nachschub, auch für Rollen und Achsen.

Titus Innen
Dazu kommt die typische Skatermode, wie weite Hosen, T-Shirts, Caps, Hoodies, die zu den üblichen Verkaufsartikeln gehören. Aus dieser erst nur in der Skateboarder Szene beliebte Mode hat sich mittlerweile die sogenannte Street Ware entwickelt, die nicht mehr nur in ausgewiesenen Skateshops erhältlich ist, sondern auch in ganz normalen Boutiquen Einzug gehalten hat. Durch die Herausgabe eines Magalogs, das ist ein Skate Magazin, das gleichzeitig auch als Katalog fungiert, wurde der Versandhandel angeschoben und immer beliebter. Mit modernem Kassensystem und Computer ist das leicht zu bewältigen. Heute bildet auch das Internet eine wichtige Säule im Versandhandel. Die Titus Internetseite bietet den Magalog jetzt online, mit Bestellmöglichkeit für Decks, Achsen, Rollen, Schuhe, Rucksäcke, Mode für Jungs und Mädchen, außerdem auch Bedarf für Snowboarder, alles von den etablierten Marken im Bereich Street Ware.
Diese neuen Geschäftsfelder im Einzelhandel haben selbst einen nicht so glücklichen Börsengang auffangen können und Titus sieht mit seiner gelungenen Mischung aus Extremsportgeschäft mit Modehandel insgesamt einer positiven Geschäftsentwicklung entgegen. Das Titus in Münster ist in einem ehemaligen Kino, dem Apollo, unter Erhalt der Empore mit Sitzen und der Leinwand, eingebaut worden. Ein wirklich außergewöhnliches Ambiente für ein erfolgreiches Geschäftsmodell.
Tags:Einkaufen, Einzelhandel, Einzelhandel, Kassensystem, Street Ware, Street Ware, Titus, VersandhandelVerwandte Artikel
Erneutes Minus im Einzelhandel
3,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat lag der Umsatz des Einzelhandels in Deutschland im September. Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz damit um weitere 0,5 Prozent. Noch immer zeigt die Wirtschaftskrise deutliche Spuren.
Der deutsche Einzelhandel hat im September erneut ein Umsatzminus verbuchen müssen. Er lag real um 3,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, ging der Betrag nach vorläufigen Zahlen um 4,8 Prozent zurück. Im Vergleich zum August 2009 gab es ein Minus von 0,5 Prozent.
Besonders deutlich war der Rückgang bei Nicht-Lebensmitteln mit real 4,9 Prozent. Am größten war er mit 10,3 Prozent im Internet- und Versandhandel. Im Bereich Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren wurden 2,3 Prozent weniger umgesetzt. Die Rezession hinterlässt damit deutliche Spuren in den Büchern der Einzelhändler. Im Vergleich zum Durchschnittswert 2005 etwa verkaufen sie derzeit 6,5 Prozent weniger.
Quelle: fokus.de
Tags:Einzelhandel, EntwicklungVerwandte Artikel
Rückschlag für den Einzelhandel
Der Abwärtstrend im deutschen Einzelhandel hat sich im September verschärft. Vor allem der Versandhandel musste große Einbußen hinnehmen.
Der Umsatz im Einzelhandel sank im September um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das war bereits der fünfte Rückgang in Folge und zugleich der stärkste seit Februar. Bereinigt um Preisschwankungen (real) fiel das Minus mit 3,9 Prozent zwar etwas kleiner aus. Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz real um 0,5 Prozent.
Die größten Einbußen musste der Internet- und Versandhandel hinnehmen, der 8,8 Prozent weniger in den Kassen hatte als im September 2008. Mit Quelle musste der einst größte deutsche Versandhändler vor wenigen Tagen aufgeben. Waren- und Kaufhäuser setzten 6,5 Prozent weniger um. Die Geschäfte mit Textilien, Bekleidung und Schuhen schrumpften um 4,8 Prozent. Die Lebensmittel-Einzelhändler verloren 3,7 Prozent Umsatz. Gegen den Trend legten die Einnahmen mit Kosmetik sowie pharmazeutischen und medizinischen Produkten um 0,6 Prozent zu.
Quelle: fokus.de
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Der Einzelhandel kehrt in die Innenstädte zurück
Ein vielfältiger und zeitgemäßer Einzelhandel ist ein wesentlicher Faktor in der Stadtentwicklung, denn er trägt nicht nur zum Wachstum der Städte und Gemeinden bei, sondern ist auch entscheidend für die Lebensqualität der Wohnbevölkerung. Im Laufe der Zeit hat sich eine Rückbesinnung von der Suburbanisierung hin zur Reurbanisierung entwickelt. Die Folge daraus ist ein wachsender Leerstand in vielen Nebenlagen und Stadtteilzentren. Diese Entwicklung stellt die deutschen Städte und den damit zusammenhängenden Einzelhandel vor neue Herausforderungen. Die steigende Nachfrage von Einzelhandelsinvestoren und der damit zusammenhängende Wettbewerb der Standorte, die Stärkung der Innenstädte und die Vielfalt im Einzelhandel sind zentrale Punkte der Städtebaupolitik. Daneben ist auch die gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft und Eigentümern für die Innenstädte und Stadtteilzentren notwendig.
Entwicklungen im Einzelhandel
Der Einzelhandel ist ein Segment, das sich permanent dem gesellschaftlichen Wandel und den sich damit verändernden Konsumgewohnheiten anpassen muss. Obwohl der Einzelhandel seit Beginn der 90er mit stagnierenden bzw. teilweise auch heute noch sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat, ist ein starker Flächenzuwachs im Einzelhandel zu verzeichnen. Dies führt zu einer sinkenden Flächenproduktivität. Viele Newcomer, neue Verkaufskonzepte und klassische Filialisten drängen in den Markt und suchen nach geeigneten Standorten. Der Einzelhandel ist ein hart umkämpfter Markt, in dem eine eindeutige Positionierung, ein klares Konzept und der richtige Standort wesentliche Erfolgsfaktoren darstellen. Bei der Bewertung der Standortentscheidung sind unter anderem die Kennziffern Kaufkraft und Zentralität entscheidende Kriterien. Es besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen sog. Citydichte (Verkaufsflächenausstattung der Innenstadt je Einwohner) und Zentralität. Ebenfalls besteht eine Korrelation zwischen der Entwicklung zusätzlicher Verkaufsflächen und der Einzelhandelszentralität. Der Markt zeichnet sich durch eine starke Polarisierung hinsichtlich Flächennachfrage und Standorten aus. Die Dynamik der Expansion vieler national und international erfolgreicher Einzelhandelsketten ist nach wie vor ungebrochen. Trotz Flächenüberhang - durch eine sich permanent ändernde Beurteilung der Lagequalität neuer Standorte - besteht die höchste Nachfrage nach Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen seit der Wiedervereinigung. Hingegen geht die Nachfrage insbesondere in Randlagen und in kleineren Standorten dramatisch zurück. Der Wettbewerb um erstklassige Flächen in 1A-Lagen ist intensiv, und die Mietpreise in den 1A-Lagen sind bundesweit fast flächendeckend in den Groß- und Mittelstädten gestiegen. Verstärkt wird dieser Wettbewerb durch den ungebrochenen Trend der Shopping Center-Entwicklungen in den Innenstädten. Diese Entwicklungen haben - ähnlich wie Fachmärkte auf der sogenannten „Grünen Wiese” - den Vorteil einer hohen Agglomerationsdichte an Einzelhändlern und der Verfügbarkeit von geeigneten Flächengrößen und Zuschnitten. Die Händler erkennen die zunehmende Bedeutung der Immobilienwirtschaft für das Geschäft und die Expansion. Trotz Verkaufsflächenüberangebot, meist in den Randlagen, fehlen insbesondere wettbewerbsfähige Flächen im gewachsenen Bestand und in Stadtteil-/Quartierslagen deutscher Städte, die dem zeitgemäßen Flächenbedarf im Einzelhandel gerecht werden. Die Bereitstellung von geeigneten wettbewerbsfähigen Flächen für den Einzelhandel stellt die Immobilienwirtschaft wie auch die Städtebaupolitik vor neue Aufgaben. Ein permanenter Wechsel an Trends, Mietern und Konzepten im Einzelhandel hat zur Folge, dass die Zyklen für eine Modernisierung immer kürzer werden. Deshalb ist die flexible Gestaltung von Immobilien, um sich mit geringem Aufwand an die Anforderungen eines neuen Mieters oder Konzeptes anzupassen, eine Zukunftsaufgabe für die Stärkung der Innenstädte und Stadtteillagen. Auch die vielerorts fehlende moderne Architektur, die das Einkaufen zum Shopping-Erlebnis macht, stellt eine große Herausforderung dar.
Herausforderung annehmen
Die steigende Komplexität und der permanente Wertewandel stellen die Akteure von Einzelhandels- und gemischt genutzten Immobilien vor neue, kreative und nachhaltige Aufgaben. Dabei sollten unter anderem folgende Fragen berücksichtigt werden:
- Welche Anforderungen stellen Einzelhändler an die Immobilie?
- Welche technischen Lösungen sind für die Einzelhandelsimmobilie notwendig?
- Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind einzuhalten?
- Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
Perspektiven
Die Dynamik im Einzelhandelsimmobilien-Investmentmarkt wird auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben. Vor allem die Nachfrage ausländischer Investoren nach geeigneten Anlageobjekten wird dafür sorgen, dass die Nachfrage in absehbarer Zeit nicht sinken wird. Herausforderung ist auch die mittlerweile steigende Nachfrage nach auslaufenden Flächen der 1A-Lagen, welche sich durchaus durch die Ansiedlung entsprechender Mieter zu echten 1A-Lagen entwickeln können. Die Weiterentwicklung und Stärkung der Innenstädte sowie Stadtteil- und Quartierslagen sind wichtige Zielsetzungen für Immobilieneigentümer und Politik. Der gesellschaftliche Wandel und der Wettbewerb im Einzelhandel fordern geänderte Formate mit Bedarf nach größeren zusammenhängenden Flächen. Dabei geht es nicht nur um Neubauprojekte, sondern vor allem auch um die Anpassung von Bestandsimmobilien. Qualität, Lage und Struktur einer Einzelhandelsimmobilie werden zunehmend wichtiger.
Erfahrungen austauschen, Ziele definieren, Erfolge generieren
Der Arbeitskreis dient als konstruktive Plattform für alle beteiligten Gruppen aus dem Einzelhandel. Es werden aktuelle Entwicklungen, Perspektiven und Herausforderungen auf dem Einzelhandelsimmobilienmarkt beleuchtet, Handlungsempfehlungen dargestellt und politische Anforderungen definiert. Durch Informations- und Erfahrungsaustausch sollen Kompetenznetzwerke gebildet werden, von denen alle Beteiligten profitieren können. Die bundesweiten Sitzungen finden mindestens dreimal im Jahr statt. Zu den Sitzungen werden fachkundige Interessierte eingeladen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen und Handlungsvorschläge unterbreiten. Ziel dieses Arbeitskreises ist es, durch gemeinsames Expertenwissen die Fähigkeiten der Unternehmen auf dem Gebiet der Einzelhandelsimmobilien zu verbessern und strategische Konzepte zu entwickeln, die den gewachsenen Anforderungen an die Einzelhandelsimmobilie gerecht werden.
Quelle: http://www.bfw-bund.de
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Schuhvergnügen im Herbst und Winter 2009
Kaum sinken die Temperaturen, ist es wieder Zeit! Loslaufen zum Schuhe kaufen. In dieser Saison hat man in den Fachgeschäften die Qual der Wahl.

Velourboots Trendfarben
Formen und Farben sind so vielseitig, wie schon lange nicht mehr. Ob rund oder spitz, hoher Absatz oder flach, sportlich oder elegant, bei Stiefeln ist in diesem Jahr fast alles erlaubt.
Alles mit Fransen, wie Stiefel, Taschen, Jacken, die in New York, Spanien und Paris seit langem im Modetrend sind, haben sich auch hier zu Lande zum modischen Must Have entwickelt.

Fransenstiefel Kylie von Rosarot
Fransenstiefel und Fransenboots passen zu fast allen aktuellen Modetrends. Ob Jeans oder Minikleid, romantischer Folklore- und Westernlook, Fransenstiefel in den verschiedensten Farben, wie schwarz, braun oder auch Beerentöne, petrol und winterweiß passen sich dem jeweiligen Look an, entweder sexy mit hohen Absätzen oder auch sportlich.
Generell haben die Schuhdesigner in diesem Jahr aus dem Vollen geschöpft. Ankle-Boots und Bikerboots bleiben, Overknee-Stiefel
kommen, jede andere Länge dazwischen ist auch okay. Bei den Materialien geht es von Wildleder, Glattleder über Felle bis hin zu Pelzen und Strickwolle. Auf jeden Fall muss es bei Stiefeln warm und gemütlich zugehen. Die beliebteste Absatzhöhe liegt bei 4 Zentimetern, sehr fußfreundlich, vor allem im Winter, wenn es glatt wird, hat man so noch guten Halt.

Toeffler von Berkemann
Nachdem im Sommer bereits Clogs, die schon in den 70er Jahren über die Straßen klapperten, ein Comeback feierten, darf man sich jetzt auch über die neuen Winterclogs freuen. Die gibt es sowohl als offene Clogs, Stiefelclogs, Toeffler, mit Strickbund oder Filz im Alpenlook oder auch mit Karomuster, passend zum neuen Brit-Style.
Weitere Trends sind der Used Look, der schon bei Jeans extrem beliebt ist, außerdem alles, was die Optik interessant macht, wie eingelegte Falten, Schnallen, Patchwork aus verschiedenen Materialien. Pumps in den neuen Winterfarben mit High-Front oder auch Schuhe im Herrenstil runden die Palette ab, denn natürlich passen nicht zu jedem Anlass Stiefel oder Stiefeletten. Der Fachhandel hält in diesem Jahr eine Menge für uns bereit. Der Herbst und Winter 2009/2010 wird in Sachen Schuhtrends also aufregend. Es gibt kaum etwas, was es nicht gibt, ob rund, ob spitz, ob flach, ob hoch, ob bunt, ob natürlich. Langeweile kommt so ganz bestimmt nicht auf.
Wir dürfen uns also auf lange Shoppingtouren und jede Menge Zuwachs in unserem Schuhschrank freuen! Dazu kommt, dass es in Sachen Schuhgeschäfte mittlerweile eine unglaubliche Vielfalt herrscht. Traditionelle Fachgeschäfte mit hochwertigen Marken und entsprechenden Preisen teilen sich den Markt mit immer mehr Filialisten, wie Deichmann, Goertz, Klauser, Schuh Okay und ähnlichen, die mit preisgünstigen und trotzdem modischen Modellen locken. Da ist dann für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Overknees
Im Trend sind zur Zeit auch Online Versandhäuser, die mit großer Markenvielfalt und guten Preisen immer mehr Kunden zum bestellen überzeugen können. So werden oft tausende Modelle von von mehr als hundert Marken angeboten. Das ist ein Umfang, der in einem Ladengeschäft nicht so leicht zu realisieren ist. Anprobieren zu Hause, ausprobieren der Modelle zu verschiedenen Outfits und bequeme Rücksende- und Umtauschmodalitäten sind hier zusätzliche Argumente. Überhaupt hat das Einkaufen von zu Hause aus sich in den letzten Jahren durchgesetzt.
Aber auch Einkaufscenter, die mit vielen Geschäften und großer Auswahl auf relativ kleinem Raum aufwarten, werden immer beliebter, vor allem, weil die Öffnungszeiten dort sehr kundenfreundlich sind. So kann man bequem nach der Arbeit noch auf Shoppingtour gehen und in der Regel bis mindestens 22.00 Uhr in aller Ruhe Schuhe kaufen.
Tags:Discounter, Einzelhandel, Fachhandel, Schuh, Schuhe, Schuhgeschäfte, Schuhtrend, StiefelVerwandte Artikel
Kassensysteme erleichtern täglichen Einkauf
Denkt man zurück an die vergangenen 50 Jahre, wird man feststellen, dass der Einkauf von Lebensmitteln durch moderne Kassensysteme eine große Veränderung erfahren hat. Wurden früher in der Regel fast jeden Tag die einzelnen Fachgeschäfte für jede Art von Lebensmitteln angesteuert, wie zum Beispiel der Metzger für Fleisch, zum Bauern für Kartoffeln, Milch und Eier, Gemüse und Obst aus dem Gemüseladen oder gar aus dem eigenen Garten eingekocht, ist heute der Gang in nur ein Geschäft oft völlig ausreichend, um den Einkauf von Lebensmitteln für die ganze Familie für eine Woche hinter sich zu bringen. In den früher üblichen Fachgeschäften war unter Umständen sogar schon eine damals moderne, mechanische Registrierkasse zu sehen, auf der die einzelnen Preise in die Tasten eingetippt wurden, oder sie wurden ganz einfach auf dem Packpapier aufgelistet und manuell addiert, die Preise für die abgewogene Wurst und Fleisch vom Kilopreis her ebenfalls im Kopf ausgerechnet. Dabei bekam der Kunden in der Regel keine Rechnung, die aufzeigte, welche Preise zugrunde gelegt worden waren, hatte nur wenig Überblick über die verlangten Preise, im Grunde ging alles auf Treu und Glauben. Aber man kannte und vertraute sich. Kassen waren hauptsächlich dazu da, um das kassierte Geld darin aufzubewahren. Die Umsätze wurden nur mittels des Kassenstreifens mit dem Inhalt der Geldschublade verglichen und manchmal kam es so auch zu Kassen Differenzen, bei denen im nachhinein nicht ersichtlich war, wann die Differenz entstanden war.
Das ist während der Abläufen in den heutigen Supermärkten für die Kunden und auch für die Kassiererinnen undenkbar. So viele Kunden müssen abgerechnet werden, wenn es da bei jedem dritten zu einer Differenz käme, wäre das eine finanzielle Katastrophe. Bekommt der Kunde mehr Geld heraus, als ihm zusteht, verliert der Markt Geld. Ist die Differenz aber zu Ungunsten des Kunden, verliert dieser das Vertrauen und kommt möglicherweise nicht wieder. Moderne Kassensysteme sorgen dafür, dass sowohl für den Kunden, als auch für das Unternehmen eine Sicherheit besteht, dass so wenige Fehleingaben, wie möglich, getätigt werden.
Die Etiketten der verkauften Produkte verfügen heute alle über einen so genannten Barcode, der alle relevanten Informationen zu Bezeichnung, Preis, Gewicht, etc. enthält.. Auch an der Fleisch- oder Käsetheke drucken die Waagen solche Belege mit genauen Angaben, welches Produkt, welches Gewicht, welcher Preis per Kilo, aus, das ganze zusätzlich auch als Barcode, damit der Bon am Kassensystem mit dem Scanner gelesen werden kann. Kommt der Kunde mit seinem vollen Einkaufswagen an das Kassensystem, legt er sämtliche Waren auf das Fließband des Kassen Tisches. Die Kassiererin lässt die Produkte an sich vorbei gleiten und führt dabei alle Produkte an einem Scanner vorbei, der die Informationen der Barcodes ausliest und die daraus gelesenen Informationen auf den Kassenbon druckt. Das gilt auch für die abgewogenen Produkte, die ebenfalls vom Kassensystem gebucht und auf dem Bon aufgelistet werden. So kann der Kunde jederzeit auch zu Hause noch nachprüfen, ob die an der Kasse registrierten und berechneten Waren tatsächlich von ihm gekauft wurden. Die Kassiererin erhält aus der Anzeige des Kassensystems den errechneten Betrag, der Kunde gibt ihr das Geld oder zahlt per Karte. Rückgeld wird automatisch vom Kassensystem errechnet.
Alle Fehlerquellen beim Bezahlvorgang sind minimiert. Die Abfertigung an den Kassensystemen geht trotz des großen Kundenandrangs, der häufig mit Warten in der Schlange verbunden ist, sehr schnell von statten. Manuell hätte die Kassiererin von heute keinerlei Chance mehr, diesem Ansturm gerecht zu werden. Die modernen Kassensysteme ermöglichen überhaupt erst den Betrieb von großen Supermärkten, der den täglichen Einkauf aller Menschen merklich vereinfacht hat.
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Überall ist Einkauf anders
In Saudi Arabien wurde eine alte Dame mit 40 Peitschenhieben bestraft, weil sie sich Brot hatte nach Hause liefern lassen, von zwei Männern. Außerdem wurde die Dame zu viermonatiger Haft verurteilt und anschließend in ihr Heimatland abgeschoben. Da haben wir es hier in Europa doch so viel einfacher, an Dinge des täglichen Lebens zu kommen. Und das wird nur klar, wenn man auch mal über den Tellerrand hinausschaut. Wie streng Frauen in moslemischen Ländern behandelt werden, empfinde ich persönlich als Unterdrückung und fast schon Sklaverei. Da bin ich froh, hier im westlichen und christlichen Europa leben zu dürfen. Da kann ich alleine einkaufen gehen und muss mir nicht vorschreiben lassen, wo ich was kaufe oder von wem ich den Einkauf nach Hause bringen lasse. Bezahlt wird jeder Einkauf weltweit an einer Kasse. Ein deutscher Kassenhersteller hat nicht nur hier in Deutschland seine Geräte verkauft. Auch weltweit hat er bereits mehrere 10tausend Kassen installiert und die jeweiligen gesetzlichen Regelungen in der Kassensoftware berücksichtigt. Der Hersteller von Kassen und Registrierkassen bietet auch Lösungen für Kassensysteme, Netzwerkkassen und für alle Geräte leistungsfähige Kassensoftware an. Auch mobile Kassen werden angeboten, die in der Gastronomie ebenso genutzt werden können wie im Hotel. Ein Kellnerrufsystem, das womöglich an verschiedene Kassensysteme angeschlossen werden kann, ist bereits entwickelt und steht zum Verkauf bereit. Das Kellnerrufsystem wird in der Gastronomie eingesetzt, kann aber auch als Schwesternrufsystem im Gesundheitswesen genutzt werden. Der Einsatz von Kassen, Registrierkassen oder Kassensystemen ist im Einzelhandel und in handelsnahen Betrieben nicht festgelegt, dass ein bestimmtes Gerät zu nutzen ist. Da ist jeder Unternehmer selbst frei in seiner Entscheidung. Branchenabhängigkeiten gibt es auch keine. Lediglich die Betriebsgröße und das Umsatzvolumen geben eine Richtung vor, ob eine Registrierkasse ausreicht, oder ob ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse genutzt werden sollte. Gut, soviel dazu. Wie schon gesagt bin ich froh, in Deutschland frei mein Leben selbst bestimmen zu können. Gewisse Einschränkungen gibt es natürlich: Zum Beispiel kann ich bei der Arbeit nicht tun und lassen was ich will. Damit würde ich die Kündigung riskieren. Die Kündigung hatten zwei Bäcker aus Bergkamen bekommen, weil sie ein gekauftes Brötchen mit einem Belag der Bäckerei belegt hatten. Das wurde vom Arbeitgeber als Diebstahl gewertet und darum die Kündigung ausgesprochen. Das zuständige Arbeitsgericht entschied aber, dass die Kündigungen nicht rechtens waren. Die Richter betonten aber, dass die Wiedereinstellung nicht darauf begründet sei, weil der Diebstahlswert um untersten Centbereich lag. Viel mehr wurden formelle Fehler im Kündigungsverfahren festgestellt. Insbesondere einer der beiden stand als Betriebsratsmitglied unter besonderem Kündigungsschutz. Die formalen Fehler der Kündigung wurde aber wohl für beide Bäcker festgestellt.
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