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Meisterbrief und Kassen im Handwerk
Die Meisterprüfung in einem Beruf abzulegen kann bedeuten, einen Betrieb zu leiten. Natürlich gibt es auch angestellt arbeitende Meister, und das nicht nur im Bäckereihandwerk. Aber wer als Meister einen Betrieb eröffnet oder übernimmt, muss sich schon auf viel Arbeit gefasst machen. Schließlich muss jedes Unternehmen effizient und wirtschaftlich arbeiten. Von den erarbeiteten Umsätzen muss viel bezahlt werden, bevor für den Chef etwas übrig bleibt. Ladenmieten müssen ebenso bezahlt werden wie Gehälter der Mitarbeiter und eingekaufte Rohstoffe wie Mehl für die Bäckerei. Wer mit Überzeugung und Idealismus ans Werk geht, der kann auch bei seinen handwerklichen Traditionen bleiben und erfolgreich sein Geschäft führen. Führungsqualitäten, unternehmerisches Denken und wirtschaftliches Verständnis sind aber in jedem Fall gefragt, um Erfolg am Markt zu haben. Dem Verkaufsteam beim Bäcker kommt eine immer wichtiger werdende Rolle für den Erfolg des Handwerksunternehmens zu. Als Aushängeschild und Gesicht des Betriebes bestimmen die Verkaufsmitarbeiter/innen den Verkauf prägend mit. Da ist es Aufgabe des Meisters, auch die Kolleginnen im Verkauf gut aus- und weiterzubilden, damit der Kunde fachlich beste Beratung bekommt. Mit einem Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro und mehr als 276.000 Beschäftigten ist das Bäckerhandwerk in der Spitzengruppe der Handwerksberufe in Deutschland. Dass da es sich da durchaus lohnen kann, einen eigenen Betrieb zu eröffnen oder zu übernehmen, denke ich schon. Derzeit werden etwa 36.000 junge Leute im Bäckerhandwerk ausgebildet. Auch das Zeigt, dass dieses Handwerk Zukunft hat. Alle rund 276.000 Mitarbeiter im Bäckerhandwerk sind in über sechzehntausend Bäckereien mit siebenundvierzigtausend Verkaufsstellen tätig und beweisen, dass das Bäckerhandwerk zu Recht zu den Top-Ausbildern gehört. Da es hierzulande mehr Verkaufsstellen als Bäckereien gibt, lässt das den Schluss zu, dass viele Betriebe auch Filialen unterhalten, die ihrerseits zum Umsatz des Betriebes und der Versorgung von Menschen mit Grundnahrungsmitteln beitragen. Gab es noch vor einigen Jahren überwiegend Familienbetriebe mit einem der Backstube zugehörigen Verkaufsraum, so sind heute doch eher Filialisten, die örtlich oder regional ihre Waren darbieten. Pro Betrieb betrachtet ermöglicht das natürlich höher Umsätze. Aber auch die Anschaffung und Einführung neuer Technologien wie beispielsweise neue Kassen, einem Kassensystem oder Netzwerkassen ermöglichen neue Perspektiven für das Unternehmen. Mit einem modernen Kassensystem lässt sich viel Zeit und Geld einsparen. Die Kassensoftware kann neben der Aufrechnung der Verkäufe auch die Arbeitszeiterfassung übernehmen und das Bestellwesen unterstützen. Leistungsfähigkeit ist das Zauberwort, womit Kassenhersteller ihre tatsächlich guten Kassen an den Mann bzw. an den Bäcker bringen. Ein Kassensystem kann außerdem eine Retourenerfassung online zur betrieblichen Buchhaltung übermitteln, im Gegenzug kann die Buchhaltung auf Abrechnungen zugreifen oder auch neue Preise einspielen.
Tags:Bäckerei, Kasse, Kassen, Kassensystem, Netzwerkkassen, Registrierkasse